
- Dabei
- 4 Feb 2012
- Beiträge
- 98
Ich habe mich im November eine in junge Frau verliebt, die ich anfangs als etwas stümperhaft abgestempelt hatte und die fast alle Veranstaltungen an der Uni besucht wie ich auch (gleiche Fächerkombination, beides Erstsemester). Dazu möchte ich sagen - ohne ins Schwärmen zu kommen - sie sieht so ziemlich aus, wie ich mir eine Lebenspartnerin vorstelle.
Da sie ständig auf dem Schlauch stand und Hilfe brauchte wichtige Termine zu merken habe ich ihr geholfen, wir sind richtig zusammen gewachsen. Später habe ich sie wieder auf einen Termin hingewiesen, der weit außerhalb der Uni war ich aber zufällig wusste wo das ist. Also hat sie einen Komillitone mitgeschleppt der ebensowenig Ahnung hatte. Wir sind also dorthin - zu dritt - haben uns gegenseitig richtig vorgestellt, uns auf den Arm genommen - kurz gesagt geflirtet... Als uns dann dieser Komilitone kurz allein ließ, unterhielten wir uns etwas ernster und sie vertraute mir an, keinen Freund zu haben, allerdings sei der, der mitgegangen ist, ihre große Liebe sei. Das habe ich erst gar nicht so richtig ernst genommen, wobei sie immer mehr meine Nähe suchte. Kurz vor Weihnachten merkte ich, dass ich an nichts mehr anderes denken konnte wie sie - sie hat mir glatt den Kopf verdreht, ein Gefühl, dass ich nur sechs Jahre zuvor mal hatte und ich es bis dorthin auch gerne mal verdrängt hatte.
Wir hatten nichts anderes unternommen, saßen in der Uni zusammen haben zusammen gelernt. In mir hat sich eine wahnsinnige Spannung aufgebaut, es fühlte sich an, als ob ich im Sterben liege, so habe ich ihr geschrieben, dass ich mich in sie verliebt hätte ich aber unsere Freundschaft nicht kaputt machen will - weil nach eben so einem Geständnis ist mir das schonmals passiert. Ihre Antwort war sehr knapp, ich solle mir doch keine Sorgen machen, sie sei ganz cool drauf und wir sollten darüber mal reden, was bis heute nicht geschehen ist. Stattdessen bekam ich einige Tage später mit, sie geht mit - eben dem der uns damals bekleidet hatte. Ein schwerer Schlag. Ich war danach ganz schön deprimiert.
Doch nun kam sie vor zwei Wochen zu mir, ihre Beziehung sei zerbrochen, sie fühle sich tief verletzt. Nun hat sie täglich mit mir Kontakt aufgenommen - außer nun heute und hat mir ihren Geisteszustand geschildert. Ich weiß nicht, ob sie nun das braucht oder ob sie bei mir ne Chance sucht.
Ehrlich gesagt, ich bin hin und hergerissen. Über die Weihnachtspause habe ich mit Johanneskrautpillen einigermaßen wieder einen klareren Kopf bekommen, mittlerweile aber drehen sich meine Gedanken wieder um sie nämlich. Es ist schon so, dass ich sie als normale enge Freundin ansehe und wohl merke so richtig scheinen wir nicht zusammenzupassen und ich will ihr nicht noch mehr wehtun, andererseits habe ich gewisse Bindungswünsche, weiß aber nicht ob das noch funktioniert, will kein zweites Mal von ihr enthäuscht werden. Möglich ist auch, dass wir uns nächstes Semster gar nicht mehr sehen und wir leben beide weit auseinander... Möchte wissen, was denkt ihr?
Da sie ständig auf dem Schlauch stand und Hilfe brauchte wichtige Termine zu merken habe ich ihr geholfen, wir sind richtig zusammen gewachsen. Später habe ich sie wieder auf einen Termin hingewiesen, der weit außerhalb der Uni war ich aber zufällig wusste wo das ist. Also hat sie einen Komillitone mitgeschleppt der ebensowenig Ahnung hatte. Wir sind also dorthin - zu dritt - haben uns gegenseitig richtig vorgestellt, uns auf den Arm genommen - kurz gesagt geflirtet... Als uns dann dieser Komilitone kurz allein ließ, unterhielten wir uns etwas ernster und sie vertraute mir an, keinen Freund zu haben, allerdings sei der, der mitgegangen ist, ihre große Liebe sei. Das habe ich erst gar nicht so richtig ernst genommen, wobei sie immer mehr meine Nähe suchte. Kurz vor Weihnachten merkte ich, dass ich an nichts mehr anderes denken konnte wie sie - sie hat mir glatt den Kopf verdreht, ein Gefühl, dass ich nur sechs Jahre zuvor mal hatte und ich es bis dorthin auch gerne mal verdrängt hatte.
Wir hatten nichts anderes unternommen, saßen in der Uni zusammen haben zusammen gelernt. In mir hat sich eine wahnsinnige Spannung aufgebaut, es fühlte sich an, als ob ich im Sterben liege, so habe ich ihr geschrieben, dass ich mich in sie verliebt hätte ich aber unsere Freundschaft nicht kaputt machen will - weil nach eben so einem Geständnis ist mir das schonmals passiert. Ihre Antwort war sehr knapp, ich solle mir doch keine Sorgen machen, sie sei ganz cool drauf und wir sollten darüber mal reden, was bis heute nicht geschehen ist. Stattdessen bekam ich einige Tage später mit, sie geht mit - eben dem der uns damals bekleidet hatte. Ein schwerer Schlag. Ich war danach ganz schön deprimiert.
Doch nun kam sie vor zwei Wochen zu mir, ihre Beziehung sei zerbrochen, sie fühle sich tief verletzt. Nun hat sie täglich mit mir Kontakt aufgenommen - außer nun heute und hat mir ihren Geisteszustand geschildert. Ich weiß nicht, ob sie nun das braucht oder ob sie bei mir ne Chance sucht.
Ehrlich gesagt, ich bin hin und hergerissen. Über die Weihnachtspause habe ich mit Johanneskrautpillen einigermaßen wieder einen klareren Kopf bekommen, mittlerweile aber drehen sich meine Gedanken wieder um sie nämlich. Es ist schon so, dass ich sie als normale enge Freundin ansehe und wohl merke so richtig scheinen wir nicht zusammenzupassen und ich will ihr nicht noch mehr wehtun, andererseits habe ich gewisse Bindungswünsche, weiß aber nicht ob das noch funktioniert, will kein zweites Mal von ihr enthäuscht werden. Möglich ist auch, dass wir uns nächstes Semster gar nicht mehr sehen und wir leben beide weit auseinander... Möchte wissen, was denkt ihr?